Ab 18. März bis einschließlich 17.04.2020 bleiben Schulen und Kitas geschlossen.

Am Mittwoch, 18. März 2020, tritt die Allgemeinverfügung mit Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie in Kraft. Der Schulbetrieb an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft wird eingestellt.

  • Es finden kein Unterricht und keine sonstigen schulischen Veranstaltungen statt.
  • In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen entfallen die Betreuungsangebote (Details und Ausnahmen im Gesamtdokument der Allgemeinverfügung).

Betreuungsangebote werden geschaffen für Kinder, deren Eltern (Personensorgeberechtigte) oder der alleinige Personensorgeberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur (Auflistung in Anlage 1 der Allgemeinverfügung) tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.

Die Allgemeinverfügung können Sie hier herunterladen. (Hinweis: in Kraft vom 18.03.2020 bis einschließlich 23.03.2020)

Wichtiger Hinweis: Ab 24.03.2020 gilt folgende Allgemeinverfügung- mit Regelungen zum erweiterten Anspruch auf Notfallbetreuung in Kita und Grundschule


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Staatsministeriums für Kultus

Die betroffenen Eltern erhalten von den Kindertagesstätten und Schulen gesonderte Informationen bzw. informieren Sie sich bitte auf den entsprechenden Internetseiten der Kindertagesstätten und Schulen.

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Elternbeiträge werden erstattet
Sachsens Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich am 20.03.2020 zur Erstattung von Kitagebühren verständigt.
1. Für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben.
2. Bis zu einer gesetzlichen Regelung werden die Städte und Gemeinden in die Vorfinanzierung gehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 28,3 Millionen Euro.
3. Der Freistaat wird die kommunalen Belastungen durch eine zentrale Finanzierungsregelung kompensieren.
4. Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung sind sich darin einig, die Gespräche fortzuführen, um die enormen Herausforderungen gemeinsam und solidarisch zu meistern.

Abzuwarten bleibt, wie die Umsetzung in der Praxis zu erfolgen hat. Bis dahin bitten wir die betroffenen Eltern um Geduld.